Programm

„Eine schöne Bescherung“
Nina Hoger und Ulla van Daelen
Do 6. 12., 19:45 Uhr

Nina Hoger– Lesung
Ulla van Daelen – Harfe, Komposition
Die beiden Künstlerinnen Nina Hoger und Ulla van Daelen haben mit ihrem Programm zur Weihnachtszeit, in einer glänzend abgestimmten Mischung von Lesung und Harfenspiel, eine besonders „Schöne Bescherung“ zusammengestellt.
Die bekannte Schauspielerin Nina Hoger liest Geschichten u.a. von Erich Kästner, Heinrich Böll, Hans Fallada und George Tabori, die längst zur klassischen Weihnachtsliteratur gehören, aber auch unbekanntere Texte und Lyrik, die den ein oder anderen überraschen mögen.
Dabei zieht Nina Hoger das Publikum mit schauspielerischer Präsenz in ihren Bann.
Ulla van Daelen setzt dies gekonnt mit ihrem Harfenspiel fort. Sie gilt als Botschafterin für innovative Harfenmusik. Als Komponistin, Interpretin und Arrangeurin bewegt sie sich stilsicher zwischen Klassik, Jazz, Folk und Pop. Als schöne Bescherung präsentiert sie besinnliche und beschwingte Harfenklänge – mit einer Auswahl der schönsten Weihnachtslieder, die sie ganz persönlich und durchaus auch „unsentimental“ arrangiert.
Somit erwartet die Zuhörer ein besonderer Augen- und Ohrenschmaus zur “stimmungsvollsten Zeit im Jahr“.

Nina Hoger
Nina Hoger wird 1961 in Hamburg geboren.
Noch während ihrer Schulzeit entdeckt man sie für das Fernsehen. Nina Hoger brilliert 1979 in ihrem ersten Fernsehfilm „Fallstudien“ in der Rolle einer jungen Prostituierten.
Vier Jahre später sorgt Nina Hoger, die sich von Beginn an auf eine Film- und TV-Karriere konzentriert, mit ihrer Hauptrolle in dem Kinofilm „Flucht nach vorn“ für Aufsehen. Ihre Verkörperung einer rebellischen, jungen Frau bringt ihr große Anerkennung und einen Bundesfilmpreis ein.
Im weiteren Verlauf spielt sie neben Kinofilmen, auch gemeinsam mit ihrer Mutter, der Schauspielerin Hannelore Hoger, in dem Zweiteiler „Marleneken“ (1989) – einer berührenden Ost-West-Familiengeschichte – von Karin Brandauer.
Seit Beginn der 1990er Jahre ist Nina Hoger überwiegend in Fernsehrollen zu sehen, u.a. in „Ein Vater sieht rot“ (1996) mit Ulrich Tukur und Margarethe von Trottas Dreiteiler „Jahrestage“. Für Ihre Mitwirkung in dem hoch gelobten Drama „Enthüllung einer Ehe“ (2001) von Michael Verhoeven, in dem erstmals das Thema Transsexualität thematisiert wird, erhält Nina Hoger den Robert Geisendorfer Preis für ihre darstellerische Leistung.
Es folgen die Mehrteiler „Die drei Meerjungfrauen“, 2012-2015, „ Die Dienstagsfrauen“ und diverse Auftritte in der Tatort-Reihe z. B. „Lastrumer Mischung“ mit Maria Furtwängler.
Immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen schrieb sie 2004 das Drehbuch für den WDR-Tatort „Hundeleben“ und erhielt dafür viel Kritikerlob.
Seltener ist Nina Hoger auf der Theaterbühne zu sehen. 2010 und 2011 trat sie im Theater am Kurfürstendamm und im Schloßparktheater Berlin in dem Stück „Haus am See“ an der Seite von Charles Brauer auf.
Seit 2014 spielt sie in der ARD- Serie „Um Himmels Willen“.
Nina Hoger hat mehrere Projekte, wie literarisch-musikalische Abende u.a. mit dem Ensemble Noisten, dem Johannes Huth Trio und der Harfenistin Ulla van Daelen. Seit Anbeginn ist sie Ensemblemitglied des Rilke Projektes, das Ende 2017 wieder auf Tour geht.
Nina Hoger lebt in Berlin und Brandenburg.

Ulla van Daelen
Bereits mit fünf Jahren improvisiert Ulla van Daelen am Klavier, mit zehn gewinnt sie erste Preise beim Wettbewerb Jugend musiziert. Im Alter von zwölf Jahren entdeckt sie die Harfe und gewinnt sechs Jahre später ihren ersten Harfenwettbewerb. Nach Studium mit Auszeichnung folgen Stipendien, Engagements an führenden Opernhäusern und Konzertreisen in die USA und Japan. Soweit der “klassische” Werdegang.
Schließlich wird sie Solo-Harfenistin des WDR-Rundfunkorchesters, einem Klangkörper, der ein breit gefächertes Genre bedient und sich − wie Ulla van Daelen − in keine musikalische Schublade einordnen lässt.
Dort hat sie Gelegenheit, mit der WDR-Big Band und Stars der Jazz-Szene zusammen zu arbeiten, erhält aber auch zahlreiche Anregungen aus der Pop-, Folk- und Weltmusik.
Aus der Improvisation entwickelt Ulla van Daelen ihren unverwechselbaren Musikstil und beginnt, ihre Eigenkompositionen zu veröffentlichen.
Sie begleitet Schauspielerin Martina Gedeck, Ulrike Kriener und die Jungen Tenöre, macht Einspielungen für Wolfgang Niedecken und Manfred Krug, arbeitet mit Rock-Bands wie
„Queenkings“ und der chilenischen Kultband „Illapu“ sowie mit Jazzgrößen wie Charlie Mariano, Joachim Kühn und mit dem Grammy nominierten Vince Mendoza.
Mehrfach tritt sie als Gastsolistin beim Schleswig-Holstein-Musikfestival auf und konzertiert und moderiert bei diversen Radiosendungen. Als Hauptact der CeBIT-Eröffnung 2005 wird Ulla van Daelen mit ihrer Musik live auf Phoenix-TV gesendet.
Sie ist mit eigenem Musikvideo-Clip monatelang auf ONYX-TV präsent und wird in einem Künstlerportrait der ARD als “kreative Ausnahme-Musikerin” vorgestellt. Das ZDF engagiert sie – in Zusammenarbeit mit dem Hörverlag – für die kompositorische Gestaltung der Hörbuch-Reihe “Märchenwelten”, gelesen von prominenten Fernsehstars.
Mittlerweile veröffentlicht Ulla van Daelen als Musik-Produzentin ihre Kompositionen unter eigenem Label „Van Daelen Music“.
http://www.ullavandaelen.de

AK:18,- Euro, Vorverkauf: 15,- Euro, Mitglieder: 13;- Euro
Karten: Violas Bücherwurm, Bahnstr. 13

Veranstaltung ist ausverkauft.

Terminkoordination und Programm

Christina Eretier
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